Auf dem Punkt

Ich arbeite mit unterschiedlichen Medien, wie unter anderem mit Fotografie, Video, Experimentalfilmen und Zeichnungen. Meine Projekte und Ausstellungen sind jeweils in einer Form multimedial präsentiert, das die verschiedenen Schwerpunkte meiner künstlerischen Tätigkeiten deutlich werden. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht häufig der Mensch. So beschäftigte ich mich mit der Zerrissenheit der Kulturen und Religionen, Fragen der Identität und Verfremdung.

Ich möchte mit diesem Projekt im Besonderen und meinen Werken im Allgemeinen Zusammenhänge aufzeigen, die oft außerhalb unserer primären Wahrnehmung stehen und dem Betrachter bislang weniger beachtete Formen unseres Daseins im bekannten Interaktionsrahmen vor Augen führen, dies soll zu einer kritischen Reflexion über unsere im Laufe der Zeit oft zu Stereotypen reduzierten Wahrnehmung unseres Alltages und unserer Umgebung anregen.

Meine Werke begreife ich als Aufforderung zu Reflektion unserer Grundwerte im Zusammenleben und möchte dabei die Frage aufwerfen, aus welchem Stoff oder Element das Weltganze überhaupt besteht. Es ist der Versuch neben der materiellen, eine immaterielle Entität zu formulieren und eine komplexe Sicht der Wirklichkeit wiederzugeben.

Während des Stipendiums würde ich gerne ein multimediales Projekt realisieren. Das Projekt „Auf dem Punkt“ bestehend aus einer Videoinstallation mit einem 8mm Film (ca. 5 Minuten, schwarzweiß),6  Objekten, und  Zeichnungen (Holzkohle, Pastell).

 

Zeichnungen mit Kohle und Schlagmetallblätten aus der Serie Meine heilige Ikone 

100 cm x 140 cm, 2020